Pfarrei St. Laurentius
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Großkrotzenburg

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Pfarrei St. Laurentius Großkrotzenburg
Pfarrei St. Laurentius Großkrotzenburg

Ministranten St. Laurentius

Franziskanisches Ministrantentreffen im Mai

Vielleicht sind einige von Ihnen an einem eigentlich gewöhnlichen Sonntag im Mai stutzig geworden, als die Bahnhofstraße plötzlich mit rund 150 Ministranten gefüllt war, die in ihren Gewändern im Rahmen des franziskanischen Ministrantentreffens vom Franziskanerkloster in unsere Kirche St. Laurentius liefen. Einige werden sich noch daran erinnern können, dass dies vor ein paar Jahren schon mal stattgefunden hat.

 

Bereits seit Jahren treffen sich Ministranten aus franziskanischen Pfarreien aus ganz Deutschland, um gemeinsam ein Wochenende zu verbringen. Zusammen mit den Minis aus unserem Franziskanerkloster reisten wir jahrelang nach Bad Soden-Salmünster, Mannheim, Rastatt und in viele weitere Städte. Da wir aus St. Laurentius dann keinen franziskanischen Pfarrer mehr hatten und es für uns auch aus organisatorischen Gründen nicht mehr möglich war, mitzufahren, stellte sich diese Tradition langsam bei uns ein. Bis zu diesem Jahr, denn da waren wir wieder die Veranstalter und Bruder Bernardin als Leiter der Minis im Kloster lud uns ein, gemeinsam daran teilzunehmen und dieses auch im Vorfeld zu organisieren. Und so entstand Anfang des Jahres ein Orgateam aus Gruppenleitern und Eltern aus St. Laurentius und dem Franziskanerkloster, um gemeinsam ein spannendes und lustiges Wochenende auf die Beine zu stellen.

 

Am Freitag, den 17. Mai, war es dann soweit. Voller Vorfreude warteten wir im Franziskanergymnasium Kreuzburg, das uns an diesem Wochenende als Veranstaltungsort und Unterkunft zur Verfügung stand, auf die Ankunft der Minis aus Mannheim, Rastatt, Friedenweiler und Schliengen. Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es für uns zum Kastell, wo wir unseren Vorstellungsabend begannen und leider aufgrund des Unwetters in der Kreuzburg weiterführen mussten. Das Wochenende stand unter dem Motto „Veni, vidi, mini – ich kam, ich sah, ich diente“. Daher war es die Aufgabe für jede Gemeinde, eine selbstgebaute römische Standarte mitzubringen und sich mit einem kleinen Auftritt vorzustellen. Von einem Sketch bis hin zu einem selbstgedichteten Lied war alles dabei.

 

Der Samstag stand unter dem Motto „Die Eroberer von Großkrotzenburg“. Grundlage war das bekannte Brettspiel „Die Siedler von Catan“. Alle Teilnehmer wurden in Kleingruppen aufgeteilt. Auf dem Schulgelände haben wir Stationen verteilt, an denen die Kleingruppen Rohstoffe wie Holz oder Stein erspielen mussten, um dann auf einem zentralen Spielebrett ihr römischen Gebiet zu erbauen. Ein solches Gebiet begann mit dem Kastell als Startpunkt und konnte durch Gebäude wie eine Ziegelei, eine Schule, ein Hafen, ein Aquädukt und vielem mehr erweitert werden. Einzige Vorgabe war es, sein Gebiet vollständig mit einem Limes zu umgeben, um es von den

anderen Legionen abzugrenzen. Das Spiel wurde von einer Vorbereitungsgruppe extra für dieses Wochenende ausgearbeitet, angefangen bei der Konzeptaufstellung, über das Sammeln von Kleinspielen an den Stationen bis hin zum Bauen des großen Spielebretts und natürlich die abschließende Auswertung der erspielten Punkte, wodurch dann der Gewinner ermittelt werden konnte. Dementsprechend war es sehr spannend und schön zu beobachten, dass dieses Spiel in der Umsetzung so gut geklappt hat und auch überwiegend positiv aufgenommen wurde. Abends erwartete uns der traditionelle Theaterabend, an dem jede Gemeinde ein kleines Theaterstück passend zum Thema vorführt und am Ende der Wanderpokal durch eine Jury vergeben wird. In diesem Jahr planten wir ein Improvisationstheater. Die Vorgaben dafür bekamen die Teilnehmer beim Abendessen und hatten dann bis zum Beginn des Bunten Abends ungefähr eine Stunde Vorbereitungszeit. Dabei entstanden unglaublich lustige und kreative Stücke, sodass auch dieser Programmpunkt erfolgreich „abgehakt“ werden konnte. Wir beendeten den Tag mit einer kleinen Party und einer ruhigen Abschlussrunde durch Bruder Michael.

 

Am Sonntag starteten wir mit einer Prozession vom Kloster zu unserer Pfarrkirche, in der wir einen gemeinsamen Abschlussgottesdienst mit der Sacro-Pop-AG der Kreuzburg feierten. Nach dem Mittagessen war es dann leider schon wieder Zeit, sich zu verabschieden.

 

Für uns war es ein sehr gelungenes und lustiges Wochenende. Wir freuen uns immer noch sehr darüber, dass so viele Minis von uns daran teilgenommen haben und hoffen, dass ihr auch so viel Spaß hattet wie wir!

 

Die Ministrantengruppen in St. Laurentius Großkrotzenburg treffen sich Mädchen und Jungen nicht nur zum Dienst am Altar. Auch gemeinsame Ausflüge und andere Aktivitäten zählen zu unserem Program.
Wenn Du Lust hast bei uns mit zu machen, melde Dich bei:
E-mail: minis@sanktlaurentius.org

 

Es gibt viele Gründe, Ministrantin, Ministrant zu sein. In Großkrotzenburg haben wir etwa 60 bis 70, eine beeindruckende Zahl, um die uns manch andere Pfarrei beneidet. Wie viele Minis es genau sind, weiß man nicht, denn einige, obwohl schon ziemlich alt, fühlen sich immer noch dazugehörig. Der Grund dafür ist: Die Ministranten sind eine starke Gemeinschaft, in der man sich so richtig wohl fühlen kann. Wöchentlich finden Gruppenstunden statt und die Gruppenleiter geben sich alle Mühe, dass der Spaß nicht zu kurz kommt. Rebekka Feeser und Lena Stober tragen als Oberministrantinnen die Verantwortung für die Gemeinschaft. Keine von ihnen mag so richtig die Anrede „Oberministrantin“. Sie möchten nicht oben drüber stehen, sondern mittendrin. Liebe Lena, liebe Rebekka, wie gefällt euch der Titel „Mittendrinministrantinnen“?

 

Ministrantenfahrt nach Ober-Mossau

Von Freitag, den 19.10. bis Sonntag, den 21.10. fuhren wir wieder mit insgesamt 49 Minis und Betreuern in unser geliebtes Ober-Mossau in den Odenwald. Nach dem Abendessen versammelten wir uns im Gemeinschaftsraum, um lustige Gruppenspiele zu spielen und den Tag in einem kurzen Impuls ausklingen zu lassen. Am Samstag teilten wir uns in zwei Gruppen: während die eine vormittags eine Schnitzeljagd veranstaltete, befasste sich die andere Gruppe mit dem Jugendthema 2018 von Misereor und dem BDKJ: „BASTA! Wasser ist Menschenrecht!“. Diese Aktion soll darauf aufmerksam machen, dass es nicht für jeden Menschen auf der Welt selbstverständlich ist, ausreichend an (Trink-)Wasser zu kommen. Als Zeichen dafür bemalten wir Glasflaschen. Diese sollen uns zum Nachdenken anregen, ob es nicht auch ab und zu einmal reicht, Leitungswasser zu trinken und die Flaschen wieder zu verwenden. Nach dem Mittagessen wechselten die Gruppen das Programm. Am Abend trafen wir uns wieder alle zusammen im Gemeinschaftsraum, um mit Pfarrer Sack einen Gottesdienst zu feiern, in dem nun auch Julia Carvalho Möbus in unsere Ministrantengemeinschaft aufgenommen wurde, nachdem sie in der Woche zuvor bei der offiziellen Einführung nicht dabei sein konnte. Zum Abschluss spielten wir das Kaufhausspiel. Der Sonntag war leider auch schon unser Abreisetag. Nachdem die Koffer gepackt, die Zimmer saubergemacht und das Schmugglerspiel gespielt wurden, stiegen wir in die Autos ein und fuhren glücklich, aber auch etwas müde wieder nach Großkrotzenburg zurück.

 

Wir Minis...

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