Pfarrei St. Laurentius
Nebenstrasse 27
63538 Großkrotzenburg

Pfarrei St. Laurentius Großkrotzenburg
Pfarrei St. Laurentius Großkrotzenburg

Der Pfarrgemeinderat


Laut Satzung für die Pfarrgemeinderäte in der Diözese Fulda in der Fassung vom 24. Juli 1995 sind in allen Pfarreien und Pfarrkuratien Pfarrgemeinderäte zu bilden. Der PGR hat vor allem die Aufgabe “den Pfarrer in seinem Amt zu  unterstützen sowie die die Pfarrei betreffenden Fragen zusammen mit ihm zu beraten”.
Um diese Aufgabe zu erfüllen werden in jeder Pfarrei Frauen und Männer direkt von den Gemeindemitgliedern in den Pfarrgemeinderat gewählt.
In der Pfarrei St. Laurentius besteht der Pfarrgemeinderat aus 15 gewählten Mitgliedern. Dazu kommen als stimmberechtigte Mitglieder der Pfarrer sowie Kapläne, Diakone und die in der Pfarrei hauptamtlich tätigen Laien im  pastoralen Dienst.
Um die Zusammenarbeit zwischen Pfarrgemeinderate und Verwaltungsrat sicherzustellen entsendet das jeweilige Gremium in der Sitzung des anderen Gremiums ein nicht stimmberechtigtes Mitglied.
Die Amtszeit des Pfarrgemeinderates beträgt jeweils 4 Jahre.
Laut Satzung ist der Pfarrgemeinderat verpflichtet, einmal in Jahr die Gemeindemitglieder über seine Tätigkeit zu unterrichten. Diese Forderung wird in unserer Pfarrei dadurch erfüllt, dass der Sprecher des PGR an einem  Wochenende im November in allen Gottesdiensten einen Bericht über die Arbeit des zurückliegenden Jahres gibt.
Die Sitzungen des Pfarrgemeinderates finden 7 bis 8 mal pro Jahr jeweils mittwochs abends im Pfarrheim statt. Da sie öffentlich sind freuen sich die Mitglieder immer über Besucher.

 

 

Sie erreichen uns über e-mail:
pgr@sanktlaurentius.org

Arbeit des Pfarrgemeinderates

 

Am 7. und 8. November 2015 wurden aus unserer Gemeinde Sankt Laurentius folgende 12 Gemeindemitglieder in den Pfarrgemeinderat (PGR) gewählt:

 

Ute Bergmann              Marion Breidenbach                Brigitte Rieß

Karin Gollbach             Berthold Mangelmann             Kinga Mallwitz

Franc Vindis                 Karolina Rachwalik                 Jürgen Iffert

Kerstin Steinmetz         Dorothea Friedrich                   Ute Pridöhl

 

Dem PGR gehören auch alle hauptamtlichen Mitarbeiter an: die Gemeindereferentin Frau Horvath, der Diakon Herr Bickmann, eine der Pfarrsekretärinnen Frau Helfrich oder Frau Helmer und der Pfarrer. Um eine gute Zusammenarbeit innerhalb der Gemeinde zu ermöglichen, gehören auch je ein Vertreter des Verwaltungsrates, der Ministranten und der KJG zum PGR.

Frau Bergmann, Frau Breidenbach, Frau Mallwitz und ich wurden von den PGR-Mitgliedern in den PGR-Vorstand gewählt, dem ich als Sprecherin vorsitze. Zusammen mit dem Pfarrer bereiten wir die etwa monatlich stattfindenden Sitzungen vor.

 

Der PGR koordiniert zusammen mit dem Pfarrer die vielfältigen pastoralen Aufgaben der Gemeinde und versucht das Leben der Gemeinde fruchtbar zu gestalten. Der PGR ist sozusagen die Planungs- und Schaltzentrale der Gemeinde und wichtig für ein lebendiges Gemeindeleben.

 

Bevor wir als neugewählte Mitglieder in den einzelnen Bereichen für die Gemeinde aktiv wurden, haben wir auf einem gemeinsamen Wochenende im Februar 2016 unsere eigenen Ideen den Aufgaben in unserer Pfarrgemeinde gegenübergestellt. Bei der Gestaltung unseres Gemeindelebens sind wir als PGR-Mitglieder nicht alleine, sondern wir werden von vielen Ehrenamtlichen unterstützt, die sich in ihrer Freizeit in den Dienst der Kirche stellen.

 

Als katholische Kirchengemeinde haben wir den Anspruch, für die Menschen da zu sein; vom ersten Tag ihres Lebens bis zum letzten. Dabei ist es egal, ob sie der Kirche nah stehen oder unsere Angebote nur selten nutzen. Zu unseren Aufgaben zählen:

 

  1. Gottesdienste jeglicher Form und Art zu planen und zu gestalten, z.B. Familiengottesdienste, Kinderkirche, verschiedene Andachten wie Rorate Messen, Früh- und Spätschichten, Friedensgebete, Prozessionen, Rosenkranzandachten, Trauerandachten, das Krippenspiel oder Wallfahrten. Dabei helfen viele Mitglieder der Gemeinde als Ministranten, Lektoren, Kommunionhelfer, im Kirchenputzdienst, im Kirchenchor oder Jungen Chor. Ein Liturgie-Arbeitskreis trifft sichregelmäßig mit dem Pfarrer, um Anregungen aus der Gemeinde umzusetzen.

  2.  Die Verkündigung der Frohen Botschaft und die Vorbereitung auf kirchliche Sakramente, also die Katechesen für Taufen, Erstkommunion und Firmung. Dazu zählen auch religiöse Angebote für einzelne Gruppen.

  3. Die tätige Sorge oder Caritas, also die Seniorenarbeit, der Krankenbesuchsdienst, die Unterstützung in sozialen Notlagen und die Flüchtlingsarbeit. Wir wollen Ansprechpartner bei Problemen sein und schnell und nachhaltig helfen. Die tätige Sorge kann Menschen in Großkrotzenburg helfen oder wie im Kamerunprojekt, der Aktion Dritte Welt oder bei den Sternsingern Menschen in anderen Erdteilen.

 

Uns ist unsere Gemeinschaft wichtig. Wir wollen für die ganze Gemeinde oder einzelne Gruppen Veranstaltungen mit und ohne religiöse Inhalte anbieten. Der Arbeitskreis Festausschuss plant und organisiert alle großen Feste. Der Arbeitskreis junge Familien organisiert Treffen für Familien mit kleinen Kindern. Zum Lebenden Adventskalender, zu den Denkmal-Wanderungen oder in die katholische Bücherei (KÖB) ist jeder eingeladen.

 

Viele der genannten Gruppen treffen sich regelmäßig im Pfarrheim, andere nur bei Bedarf oder auch außerhalb. Über die Arbeitskreise des Pfarrgemeinderates hinaus gibt es in unserer Gemeinde auch selbständig arbeitende Gruppen.

Auf unserem Gemeindegebiet liegen zwei katholische Kindertagesstätten: Die zu unserer Gemeinde gehörende Kita Sankt Laurentius und die Kita Sankt Vinzenz. Hier findet täglich viel Begegnung statt. Durch eine engere Zusammenarbeit mit den Kitas möchten wir noch mehr Kinder und junge Familien ansprechen, sich in unserer Gemeinde zu engagieren und so noch kinderfreundlicher und lebendiger zu gestalten.

 

Unsere Gesellschaft ist im Umbruch, das merken wir auch in Großkrotzenburg. Viele Angebote der Gemeinde werden nicht mehr so angenommen, wie noch vor 10 oder 15 Jahren. Das sehen wir auch an den sinkenden Zahlen der Gottesdienstbesucher und ehrenamtlichen Helfer. Wir haben versucht, liebgewonnene  Veranstaltungen zu erhalten oder neu zu gestalten. Das ist uns vielfach gelungen. Leider führte dies in den letzten Jahren bei einzelnen Gemeindemitgliedern teilweise zu starken Belastungen, so dass sie ihr Ehrenamt in unserer Kirchengemeinde reduzierten oder beendeten.

 

Ich bin sehr stolz, Teil einer so lebendigen, vielseitigen und kreativen Gemeinde zu sein. Ich freue mich über die vielen Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die die Arbeit unsere Gemeinde Sankt Laurentius gestalten und zu einer lebendigen Kirche verhelfen.

 

 Ute Pridöhl

von li. nach re. Marion Breidenbach, Franc Vindis, Ute Bergmann, Karolina Rachwalik, Kinga Mallwitz, Ute Pridöhl, Berthold Mangelmann, Brigitte Rieß, Karin Gollbach, Dorothea Friedrich, Hans-Jürgen Iffert, Pfarrer Christian Sack, Kerstin Steinmetz

Besinnungswochenende des neugewählten PGR
im Tagungszentrum Schmerlenbach vom 13./14.02.2016

 

Unter dem Motto „Ich bin der Weinstock, Ihr seid die Reben“ wurde als Ziel des Workshops definiert, dass sich die Pfarrei St. Laurentius neu ausrichten muss.
Eine Gemeinde, die einem Rebstock mit Reben entspricht – wie soll diese aussehen? Welche Eigenschaften soll der Rebstock haben? Und die Reben – welche Aufgaben haben sie?

Es wurden Zielgruppen betrachtet:
-Jugend
-Junge Erwachsene
-Junge Familien
-Suchende (nach Glaubensvertiefung)
-Fernstehende (mit und ohne Sehnsucht)
-Senioren

Doch wie sind nun die Aufgabenstellungen?

Es muss unterschieden werden zwischen den aktuellen Lebenssituationen, den Bedürfnissen / Interessen und den entsprechenden Angeboten, in denen die betroffenen Personenkreise (Zielgruppen) Begleitung und Unterstützung in ihrem Leben, Glauben und einer (möglicherweise undefinierten) Sehnsucht erfahren können.

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