Pfarrei St. Laurentius
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Großkrotzenburg

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Pfarrei St. Laurentius Großkrotzenburg
Pfarrei St. Laurentius Großkrotzenburg

Ein Seelsorger mit Herz und Humor

Nachruf auf Pfarrer Willi Acker

 

 

Gott, der Herr, in dessen Dienst Pfarrer Willi Acker sein Leben gestellt hat, rief ihn im 87. Lebens­jahr und im 59. Jahr seines Priestertums zu sich.

 

Geboren am 29. April 1932 in Gelnhausen begann Willi Acker nach dem Abitur 1953 am Dom­gymnasium in Fulda sein Philo­sophie- und Theologiestudium an der Philosophisch-Theologischen Hoch­schule in Fulda und der Universität in München. Die Priesterweihe empfing er am 2. April 1960 im Fuldaer Dom. Nach seiner Weihe war er ab 1. Mai 1960 zunächst als Kaplan in Großauheim und ab 1. Oktober 1964 in der Dompfarrei in Fulda tätig.

 

Zum 1. Dezember 1966 wurde er zum Pfarrer der Pfarrei Hl. Geist in Hanau ernannt. Nach dem Tod von Dechant Diel wurde er am 15. April 1969 Pfarrer der Pfarrei Mariae Namen. Seine große Aufgeschlos­senheit gegenüber der Ökumene zeigte sich vor allem im Engagement für die ökumenische Telefon­seelsorge und die Gebetswoche für die Einheit der Christen. Auf Vorschlag der Mitbrüder wurde er zum stellvertretenden Dechant des Dekanates Hanau ab 1. Januar 1978 ernannt.

 

Am 1. Februar 1986 wurde ihm die Pfarrei St. Laurentius in Groß­krotzenburg übertragen, wo er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im August 2003 segensreich in seiner ruhigen und aufgeschlossenen Art wirkte. Auch danach half er bis zu seiner Erkrankung nach Kräften weiter in der Pastoral mit.

 

In Dankbarkeit gedenken wir seines treuen Dienstes. Vor allem erinnern wir uns gern an seine Liebe und Wertschätzung, die er Klein und Groß entgegenbrachte, und an seinen feinsinnigen wie tiefgründigen Humor. In seiner großen Beschei­denheit stellte er sich selbst nie in den Mittelpunkt, er bemühte sich vielmehr dass niemand das Gefühl hatte, an den Rand gedrängt zu sein.

Für sein Requiem wünschte er sich das Lied: „Wer leben will wie Gott auf dieser Erde, muss sterben wie ein Weizenkorn, muss sterben, um zu leben.“ Darin zeigt sich sein tiefstes Motiv für die Seelsorge: Für andere nahrhaftes Weizenkorn zu sein. Willi Acker ist seinen Weg mit Gott gegangen. Nun gebe Gott ihm, und allen, für die er sich verantwortlich gesehen hat, das ewige Leben.

 

Danke, lieber Pfarrer Willi Acker.

 

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