Pfarrei St. Laurentius
Nebenstrasse 27
63538 Großkrotzenburg

Pfarrei St. Laurentius Großkrotzenburg
Pfarrei St. Laurentius Großkrotzenburg

Die Fenster in unserer Pfarrkirche

Schöpfung

 

Unsere Welt war nicht.
Es gab einen Anfang - Irgendwann.
Die Bibel sagt Gott schuf die Welt.
Doch wie? Das ist nicht ihr Thema.
Über dem Chaos schwebt der Geist.
Der Geist der erschafft.
Aus Chaos wird Welt
durch Gottes Kraft.
In allem was Gott geschaffen
ist Gott selbst anzutreffen,
ist er durch sein Wirken zu erkennen.
Selbst in Materie, was es auch sei,
ist Gott zu sehen -
wenn wir nur schauen.
Er will durch uns
seine Schöpfung entwickeln.
Nehmen wir diesen Auftrag ernst

Der Mensch

Geschaffen nach Gottes Bild.
Höhepunkt der Schöpfung?
“Krone” Gottes Schaffenskraft?

 

Wie oft ist dies nur schwer zu verstehen.
Wir Menschen können so leicht zum Zerrbild Gottes Entwurfes werden.
   Und dennoch:
Jeder Mensch ist nach Gottes Bild geschaffen, trägt Gottes Plan in unvollkommner Hülle.

 

Es ist an uns die Ebenbildlichkeit zu entwickeln:
   In uns und um uns!

 

Es ist an uns die Ebenbildlichkeit zu fördern:
   Durch unsere Mitmenschlichkeit Wegweiser zu sein

 

Es ist an uns Ebenbildlichkeit zu schützen:
    Immer dann, wenn sie gefährdet ist.

Abraham

Gott sucht sich Menschen.
Gott offenbart sich;
er bietet seine Hand zum Bund.
Zu jeder Zeit, in jeder Kultur
Der Mensch, der hört, der lauscht,
er kann dies erkennen.
Er kann die Hand ergreifen,
die sich ihm entgegenstreckt.
Wenn er dies tut, dann erfährt er Erlösung;
er geht einen Schritt auf Gottes Entwurf des Menschen zu.
Zu jeder Zeit, in jeder Kultur, gab es Menschen,
die still und offen genug waren, dies zu erkennen.
Jeder in seiner Zeit, jeder in seiner Kultur.
So wie Abraham!
Und so wie er, sollen wir auf Gottes Anruf hören.
Er will uns sagen, wie wir wir-selbst werde.
Menschen als Gottes Ebenbild.
Und wie Abraham, sollen wir die Hand ergreifen.
Sollen wir verstehen, den Weg gehen:
zum wahren Menschsein.

Moses

Die Brücke braucht kein Geländer.
Viele Nutzer einer Brücke nehmen das Geländer gar nicht wahr.
Und dennoch ist es da, um den zu schützen, der strauchelt.
Wer den Weg über die Brücke kennt und ihn geradlinig geht,
folgt dem Geländer, ohne es zu merken.
Gott gibt dem Mose ein Geländer für die Brücke,
die sich Leben nennt.
Das ist es was Leben zu Menschenleben macht.

Die 10 Gebote
das Kreuz
die Feuerzungen
Die Dornenkrone:

Gottes Botschaft steckt in dieser Unterweisung.
Das  Geländer ist keine Einschränkung.
Es zeigt den Weg, den es zu gehen gilt.
Die 10 Gebote sind keine Zwangsjacke.
Sie zeigen den Weg zum Menschsein.

Johannes

Gott will in die Welt
Er will zu seinem Ebenbild, den Schöpfungsplan erfüllen.
Das ist die Botschaft des Johnannes:
Laßt euch Taufen.
Taucht unter in die Gnade Gottes.
Er ist es, der euch Mensch sein läßt.
Bereitet euch vor, den das ist nötig, vor großem Besuch.
Ein Mensch wie Johannes hört in seiner Zeit, in seiner Kultur,
den Ruf Gottes, und ergreift die ausgesteckte Hand
    wie seinerzeit Abraham.
Ein Mensch wie Johannes erfährt in seiner Zeit, in seiner Kultur,
Unterweisung von Gott und gibt diese weiter
   wie seinerzeit Moses.
Die Brücke verbindet Ufer.
Das Geländer sichert vor Untergang.
Wo sind unsere Brücken?
Was ist mein Geländer, das mir Halt gibt, auf dem Weg zum Menschsein?
Auf dem Weg zur Begegnung mit Gott?

Christi Geburt

Da ist ein Stern,
der uns, mit seinem Glanz das Licht des Lebens zeigt.
Der Stern ist fern,
es brauch unsere Anstrengung, um ihn zu finden.
Das Kind ist klein,
wer kann hier schon der Welten Schöpfersehen?
Doch Gott ist da, er ist ganz nah!
Nicht nur zu sehen in seiner Schöpfung,
nicht nur zu spüren in seinem Ebenbild.
Er ist wahrhaftig da.
Nun beginnt der Plan sich zu erfüllen,
an jedem Tag, da Gott kommt in die Welt.
Der Anruf Gottes erhält ein menschliches Gesicht - ist greifbar -
doch wie oft sehen wir es nicht?
Auch hier, in unserer Zeit, in unserer Kultur,
müssen wir lauschen, müssen wir schauen,
um Ihn zu sehen.
Wir müssen nach Betlehem gehen,
müssen die Hand ergreifen -
Gott drängt sich nicht auf.

Passion

Gott kommt in unsre Welt, doch was machen wir?
Die Welt scheint nicht bereit für Gott.
Die Welt lehnt Ihren Schöpfer ab.
Sie quält und kreuzigt ihn.
So war das vor 2000 Jahren.
Und wie ist es heute?
Auch wir quälen Gott, in unserer Zeit, in unserer Kultur.
Was sind unsere Waffen?
Womit versuchen wir Gott mund-tot zu machen?
Wir schlagen Gott  mit der Geisel unserer Selbstsucht
Wir setzen ihm die Dornenkrone unseres vermeindlichen Wissens seines Willens auf.
Wir nageln ihn an das Kreuz unseres Wohlstandes
Mit den  Nägeln unserer Gleichgültigkeit.
In unserer Zeit, in unserer Kultur wiederholen wir die Passion.
Wir - auch ich!
Wie und wo?

Auferstehung

Jesus ist tot, getötet von Menschen.
Gott wird getötet, in jeder Zeit, in jeder Kultur.
Aber das ist nicht das Ende.
Der Weg Gottes geht weiter.
Jesus ersteht von den Toten,
Jesus lebt

· fuer die Welt
· fuer die Menschen.

Unsere Erlösung ist Realität.
Jesus zeigt uns den Weg aus unserer Verstrickungen
Doch wir müssen zum Gab gehn.
Wir dürfen nicht geblendet liegen, wie die Wachen am Grab.
Wenn wir an die Auferstehung glauben, dann sehen wir Ihre Auswirkung
in unserer Zeit, in unserer Kultur.
Auferstehung in uns trotz  der Gräber in unserem Leben
Auferstehen in uns durch Gottes Tat.

Pfingsten

Auferstanden - und gegangen.
War das alles nur ein Traum?
Unsicherheit und Zweifel gab es bei den Jüngern
und gibt es bei uns.
Unsicherheit und Zweifel gibt es in jeder Zeit, in jeder Kultur.
Aber Gott lässt uns nicht allein.
Gott lässt die Jünger nicht allein.
Er kommt als Feuerzungen.
Der Geist gibt Sicherheit und Kraft.
In jeder Zeit, in jeder Kultur ist Gott bei uns im Geist.
Pfingsten gilt auch für uns.
Der Geist kommt in unsere Zeit, in unsere Kultur.
Wir müssen uns ihm öffnen,

dann hat ein Ende unsere Unsicherheit, unsere Zweifel.

 

Pfingsten ist heute
bei uns!
bei Dir!
Öffne Dich!

Vater

Gott ist Vater, Urbild des Sorgenden.
Er ist immer für uns da.
Wir erfinden Begriffe um zu beschreiben,
was das für uns bedeutet:
“Ursprung der Welt”, “Allmächtiger”, “Treuer”, Allwissender”.
Er ist immer für uns da.
Er weiss um uns.
Er sorgt sich um uns.
“Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.
Er läßt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Er stillt mein Verlangen; er leitet mich auf rechten Pfaden. (Psalm 23,1-3)
Gott ist Vater, nicht nach Menschen Art.
Vater, Mutter, das sind unsere Begriffe.
Gott ist Gott
Gott ist “Er ist da”
Das ist Gott!
Versuchen wir dies zu begreifen.

Sohn

Gott ist greifbar in Jesus.
Jesus ist Gott Sohn.
Er ist ganz Gott, ganz vereint mit dem Vater.
Und doch ist er Person.
Die Jünger haben dies erfahren, nicht von komplizierten Theorien,
sondern im Umgehen mit Jesus.
Sie haben erkannt, dass dieser Menschen Jesus ganz in Gott ist,
dass Gott ganz in diesem Menschen Jesus ist.
“Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen” (Joh 14,9)
Dies ist nicht zu “verstehen”.
Gott ist zu groß für unseren Geist.
Wir können dies nur erahnen und erfahren.
Wir sollten uns auf den Weg machen, uns auf die Fahrt begeben.
Nur so können wir dem Entwurf des Menschen näher kommen.
Gott läßt sich erfahren, er offenbart sich uns
im Sohn.

Heiliger Geist

Gott ist Dialog.
Er ist nicht der stumme Zuschauer, in sich zurückgezogen.
Gott ist Dialog.
Gott Vater - Sohn - Geist.
Dialog, nicht “einsame Erhabenheit”.
Gott ist Dialog.
Der Geist bei uns, um uns bei zu stehen.
Stimme in der Tiefe unseres Lebens.
Der Geist ist unser “Beistand”.
In Jesus ist uns Gott nahe, im Geist spricht er mit uns.
Es liegt an uns, diesen Anruf zu hören.
Es braucht Stille und Wille zum hören.
Es braucht unsere Zustimmung zu Gottes Anruf.
Wir können dies leugnen.
Wir können uns verschließen.
Wir können Lärm erzeugen, um diesem Anruf zu entgehen.
Wir können uns aber auch öffnen, um den Geist in uns wirken zu lassen.
Dann werden wir erfahren, erahnen, wie und was Gott ist.
Gott Vater - Sohn - Heiliger Geist
Erlebte Sinnbilder, menschliches Gestammel für die Unbegreiflichkeit Gottes.

Dornenkrone

Im Kreuz ist Sieg!
Wer soll dies heute noch verstehen?
Und dennoch:
Das Krez zeigt den Weg vom Leid zum ewigen Leben;
vom Tod zur Auferstehung;
vom Grab zur Himmelfahrt.
Im Kreuz ist Sieg!
Die Dornen auf dem Weg zeigen die Richtung zum wahren Leben.
Dornenkranz und Siegeskreuz, was ist mehr verbunden?
Die hellen Stunden unseres Lebens
bergen immer auch Facetten des Leids,
und sei es nur der “Schatten an der Wand”
Aber die dunkelsten Stunden, zeigen Zeichen zukünftiger Morgenröte.
Wir sollten nur unsere Augen nicht verschließen.
Siegeskranz und Dornenkrone.
Wo finden wir dies in unserem Leben?
Lassen wir Gott ein, uns den Weg zu zeigen.

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