Pfarrei St. Laurentius
Nebenstrasse 27
63538 

Großkrotzenburg

Telefon:06186 – 914738-0

E-Mail: info@sanktlaurentius.org 

 

Pfarrei St. Laurentius Großkrotzenburg
Pfarrei St. Laurentius Großkrotzenburg

Berichte von Ereignissen in der Pfarrei

Letzter Jahresbericht 2018

Der Hilfsaktion Dritte Welt

 

Liebe Freunde, Gönner und Helfer,

 

im Jahr 2018 konnten wir dank Ihrer Mithilfe und Unterstützung unsere Arbeit fortsetzen. So konnten insgesamt 96 Pakete nach Afrika (Sambia und Tansania) verschickt werden. Enthalten waren 92 Decken, 52 genähte Höschen, Kleidchen und 187 gestrickte Pullunder, die von unseren fleißigen Helfern hergestellt wurden. Außerdem waren 469 gespendete Hosen, 153 Paar Schuhe, 133 Hemden und 251 Blusen, 251 Pullover, 580 Kinderkleidungsstücke, 541 T-Shirts, viele Spielsachen, unzählige Brillen, Rosenkränze und Kreuze, Verbandmaterial, Nähutensilien, Stoffe, Schreib- u. Malmaterial, Seifen, Zahnbürsten, Waschbeutel, Taschen, Gürtel, Bademäntel und Kerzen, man kann gar nicht alles aufzählen, ebenso in den Paketen enthalten. Insgesamt wurden Waren im Gesamtgewicht von ca. 1.500 kg und einem Portowert von ca. 5.000,00 € verschickt.

 

Am 1. Fastensonntag 2018 konnten wir bereits unser 10. Solidaritätsessen mit               100 Personen, als Zeichen der Solidarität und Armut unserer Mitmenschen, mit Erfolg abschließen. Die Tombola am Pfarrfest im August 2018 wurde wieder sehr gut angenommen, sodass alle Lose verkauft werden konnten. Die Erlöse der Veranstaltungen waren für uns sehr wichtig. Das Geld wurde dringend für die Portokosten benötigt. Die Paketbeförderung war  jedes Jahr eine große Herausforderung.

 

Seit fast 40 Jahren werden gespendete Kleidung, Spielsachen und andere nützliche Dinge nach Afrika, früher auch Brasilien, verschickt. Wir hatten viele Anfragen von Missionsstationen, Schulen, Krankenhäusern und auch Pfarreien, denen Pakete geschickt werden konnten. Nach einer Rückantwort wurde ein weiteres Paket an die Adresse geschickt. Obwohl die Sambia-Post nicht die schnellste war, konnten wir zu manchen Adressen Kontakt halten, z.B. über E-Mail. Leider gab es das Internet nicht überall.

 

Aus Gesundheits- und Altersgründen müssen wir leider unsere langjährige Tätigkeit endgültig aufgeben. Aus diesem Grunde nehmen wir ab sofort keine Kleidung und sonstige Sachen mehr an. Wir verschicken nur noch aus unserem Lager und der Nähwerkstatt bis das Lager leer ist, sodass am 31.03.2019 offiziell Schluss ist.

 

Wir möchten uns bedanken bei allen, die uns viele Jahre unterstützt haben, sei es durch aktive Hilfe in unserer Näh-Werkstatt, durch Heimarbeit, bei den Veranstaltungen oder durch Geld- u.- Sachspenden. Uns bereits zugedachte Spenden werden natürlich noch dem bekannten Zweck zugeführt.

 

Falls Sie noch Fragen haben wenden Sie sich bitte an:

Annelise Huth, Rhönstr. 22, Tel. 06186-900540

Angela Eickmann, Lindenstr. 20, Tel. 06186-2604

 

STERNSINGER 2019

 

Bei der diesjährigen Sternsingeraktion, die am 12. und 13. Januar stattfand, liefen wir mit 6 Gruppen, bestehend aus 3-4 Kindern und 1-2 Betreuern, trotz des Regenwetters durch die Straßen Großkrotzenburgs, um Geld für behinderte Kinder in Peru und weltweit zu sammeln. Dabei brachten wir eine stattliche Summe von 7.310,62 € zusammen.

Vielen Dank an alle Großkrotzenburger, die mit ihrer Spende zu diesem Betrag beigetragen haben und an alle fleißigen kleinen und großen Könige, die diese Spenden gesammelt haben!

Leider schafften wir es aus zeitlichen und wettertechnischen Gründen und aufgrund der Gruppenanzahl nicht, in allen Straßen vorbei zu kommen. Wir möchten uns bei den Betroffenen dafür entschuldigen, hoffen aber auch auf Ihr Verständnis. Wenn Sie dennoch spenden möchten, dürfen Sie ihren Betrag gerne im Pfarrbüro abgeben.

Die Leitung der Ministranten entschied sich dazu, den gesammelten Betrag auf insgesamt 7.500 € mit ihrem eingenommenen Geld am vergangenen Weihnachtsmarkt aufzurunden!

Für alle, zu denen es die Sternsinger nicht geschafft haben, liegen im Pfarrbüro gesegnete Aufkleber zum Abholen bereit.

Wir haben gefeiert!

LAURENTIUSFEST

Das Laurentiusfest wurde vom 10. bis 12. August ausgiebig gefeiert.

Am Freitag fand das Konzert am Römerkastell statt. Ein begeistertes Publikum von nah und fern erlebte einen kurzweiligen Abend mit unvergessenen Schlagern.

Das Kamerunprojektteam überraschte mit Nachos und Salsa sowie erfrischendem Obstsalat. Aber auch der bewährte Schlemmerteller sowie verschiedene Getränke fanden ihren Abnehmer.

Der Samstagabend mit einer unterhaltsamen Comedy von Thomas Klump begeisterte die Gäste. Passend zum Thema des Vortrags gab es „Worscht und Woi“, sowie Handkäs.

Der Arbeitskreis 3. Welt hatte eine gut bestückte Tombola zusammengetragen und die Lose waren bald verkauft. Ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer.

Am Sonntag nach dem Gottesdienst begann der Festbetrieb im Pfarrhof und Pfarrgarten. Die Besucher hatten reichlich Appetit mitgebracht und bald waren alle Speisen verzehrt.

Auch für die Kinder waren viele Spielmöglichkeiten, einschließlich einer Hüpfburg vorhaben. Die KÖB bot Gelegenheit mit den anderen Besuchern

 ins Gespräch zu kommen.

Der Weltladen sorgte für den Wein und so wurde auch die eine oder andere Diskussion über den fairen Handel geführt.

 

Ein schönes Wochenende fand mit Kaffee und Kuchen seinen Ausklang.

 

Seniorennachmittag am 14. Mai in der Pfarrei St. Laurentius

Gut gemischt bei:

Gebet (Andacht in der Pfarrkirche),
Geselligkeit (im Pfarrheim), 
Gaumengenüssen (aus der Hauskonditorei),
Geschichten (zum Muttertag),
Gesang (Frühlingslieder mit Gitarrenbegleitung),
Geschenk (für alle Gäste gab es ein Rose),
ging die Zeit gutgelaunt wie im Flug vorüber.

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben

 

Unter dem Leitspruch „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“  stand die diesjährige Wallfahrt zum heiligen Blut nach Walldürn. Fast 30 Teilnehmer unter-schiedlichen Alters  entschlossen sich, ge-meinsam den Pilgerweg von etwa 85 km an 3 Tagen oder eine Teilstrecke  an 1 oder 2 Tagen zu laufen oder an 2 Tagen mit dem Fahrrad zu bewältigen. Landschaften am Main und im Odenwald betrachten, bewundern, genießen, die Hektik des  Alltags hinter sich lassen, einmal die „Langsamkeit“ erfahren und abschalten können. Das sind gute Voraussetzungen, zu sich zu kommen, nachzudenken – über den Sinn des Lebens, über Gott, Begabungen entwickeln, die schon seit der Geburt in uns träumen. In der Stille Klarheit gewinnen über dich selbst auf dem Weg vom Heute zum Morgen. Anstöße dazu gab es mit von Wallfahrtsleiter Michael Bergmann ausgewählten Texten.

 

Renate und Alfons Zeller führten in diesem Jahr die kleine Gruppe der Radfahrer, die am Freitag und am Samstag immer wieder mit den Fußwallfahrern zusammentraf. An Fronleichnam nach dem Gottesdienst ging es mit dem von Pfarrer Sack gespendeten Pilgersegen bei gutem Wetter an die erste Etappe (28 km) mit Übernachtung in Niedernberg. Das Wetter blieb während der gesamten Wallfahrt mit Ausnahme von wenigen Minuten bei  recht hohen Temperaturen trocken. Eine in 15 Jahren Wallfahrt routinierte hervorragende Logistik sorgte nicht nur für Nachschub an gekühlten Getränken, sondern auch für den Gepäcktransport. Am Freitag folgte die mit rund 34 km längste Etappe durch das Maintal über das Kloster Engelberg nach Miltenberg, wobei die 640 Stufen von Großheubach zum Kloster hinauf wie in jedem Jahr eine besondere Herausforderung darstellten. Oben angekommen wurden die Wallfahrer diesmal vom Prior des Klosters herzlich begrüßt und mit Pfarrer Sack wurde der Gottesdienst wieder in der kühlen Kapelle gefeiert. Anschließend gab es im Biergarten der Klosterschänke eine verdiente leibliche Stärkung. Nach Übernachtung im Jugendhaus St. Kilian ging es am Samstag für die Pilgergruppe weiter. Nach dem morgendlichen Erklimmen der Wensch-dorfer Steige ließ es sich diesmal wieder in reizvoller Landschaft wunderbar über Wensch-dorf  und Gottersdorf nach Gerolzahn wandern.

 

Eingespielt hat sich inzwischen das Zusammentreffen mit den Buswallfahrern aus Groß-krotzenburg und Großauheim in Gerolzahn, um allen Gelegenheit zu geben, gemeinsam den restlichen etwa einstündigen Weg nach Walldürn zu gehen. Als Ziel der Wallfahrt wurde nach rund 24 km Tagesetappe am späten Nachmittag die  Basilika zu Walldürn erreicht. Gemeinsam mit den Radfahrern und Buswallfahrern wurde in der Basilika nach dem feierlichen Einzug und dem Empfang des Segens die heilige Messe gefeiert. Die Übernachtung in Walldürn erfolgte wie immer  in privaten Quartieren der gastfreundlichen Bevölkerung oder im Hotel, sofern einzelne Wallfahrer nicht den Heimweg antraten. Am Sonntag nahmen die verbliebenen Krotzenburger Wallfahrer noch am festlichen Pontifikalamt teil.

 

Mehr Informationen und Lichtbilder auf der Internetseite der Pfarrgemeinde unter

http://wallfahrt.sanktlaurentius.org

 

 

Gottes Schöpfung ist sehr gut

Rückblick auf den Kinderweltgebetstag 2018

 

„Kommt mit uns nach Surinam“ – so hieß es beim diesjährigen Weltgebetstag. Am ersten März-wochenende haben wir ihn mit über dreißig Kindern gefeiert. Am Samstagmittag ging es los und schon frühzeitig strömten viele Kinder heran, um einen Ausflug nach Surinam anzutreten. Zunächst wurden Smarties als „Reisetabletten“ verteilt und los ging es zu einer spannenden Reise in das kleine Land, das nördlich von Brasilien liegt.

 

Der abwechslungsreiche Nachmittag begann mit einem Kindergottesdienst, in dem die biblische Schöpfungsgeschichte erzählt wurde. Für jeden Schöpfungstag durften Kinder dazu eine Kerze anzünden. Dabei haben wir viel gesungen und die Schöpfung mit Tüchern, Blumen und Figuren nachgestellt. Natürlich haben wir auch viel über Surinam erfahren: Über die Pflanzen- und Tierwelt, die Menschen dort und Ihre Sprache. So haben wir auch ein bisschen „Sranan“ gelernt: „Mi e taki gado tangi“  heißt „Ich sage Gott Danke“. Und gesungen wurde: „Mi lobi mi môi kondre“ – „Ich liebe meine Heimat“. Wer kann schon von sich behaupten, mal „Sranan“ gesprochen zu haben?

 

Nach dem Gottesdienst gab es verschiedene Bastel- und Erlebnisstationen. Am Parcour der fünf Sinne konnten die Kinder allerlei Gerüche, Geschmäcker und Geräusche wahrnehmen. Es wurden Armbänder in den Landesfarben von Surinam gebastelt, Bilder ausgemalt und Schmetterlinge ausgeschnitten. Beim „Linienfangen“, einem Bewegungspiel aus Surinam, durften die Kinder sich zwischendurch einmal richtig austoben.

 

Die Mädchen und Jungen waren noch ganz in ihre Basteleien vertieft, als sich der Kinderweltgebetstag  bereits dem Ende zuneigte und es Zeit zum Essen wurde. Natürlich war auch das Essen typisch surinamisch: Fisch und Obst – in unserem Fall Fischstäbchenburger und Obstspieße – sehr lecker. Und als wir noch beim Essen saßen, kamen schon die ersten Eltern, um ihre Kinder von ihrem Ausflug abzuholen.

 

Der Nachmittag war einfach schön und ist wie im Fluge vergangen. Besonders nett fanden wir auch die gute Zusammenarbeit zwischen dem (evangelischen) Kiki-Team und dem (katholischen) Team von „Kinder erleben Kirche“. Wohin wir wohl nächstes Jahr am Weltgebetstag reisen? ... Wir freuen uns jedenfalls schon darauf.

 

Die nächsten Termine der Kinderkirche stehen übrigens immer auf unserer Homepage:

 

www.kiki-am-limes.de

 

Herzliche Grüße vom ganzen Kiki-Team sagen
Katja Frings und Wolfgang Bromme

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