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Möge uns die Pilgerschaft helfen, uns selbst zu finden
Die Wallfahrt nach Walldürn hat auch in Großkrotzenburg Tradition. In diesem Jahr, seit 2004 zum siebten Mal,
wurde wieder eine Fußwallfahrt mit knapp 30 Teilnehmern organisiert. „Gemeinsam wollen wir diesen Pilgerweg gehen und die Begegnung untereinander und mit Gott wagen“, so Organisator Michael Bergmann.
Die Wallfahrer begannen ihren über 80 km langen Fußmarsch nach dem Frühgottesdienst an
Fronleichnam. Das Thema zum Tag lautete: „Die Welt – Der Fingerabdruck Gottes“. Am Ende des ersten Tages erreichte die Gruppe Niedernberg am Main. Das Gepäck für diese Vier-Tagestour wurde wieder von dem
bewährten Logistikteam um Ulrich Henkel transportiert.
Der Freitagmorgen begann mit einer Meditation zum Thema „Ich selbst –Der kleine Mensch“.
Pater Martin erwartete die Pilgergruppe am frühen Abend auf dem Engelberg, wo eine gemeinsame heilige Messe in der Klosterkirche gefeiert
wurde. Doch zuvor mussten die Pilger erst die Himmels-stiege schaffen, die über 612 Steinstufen zum Kloster des Erzengels Michael führt. Nach all dieser Kraftanstrengung saß
man zum Abschluss noch gemütlich in der Klosterschänke der Franziskaner zusammen. Der anschließende Abstieg führte zum Jugendheim Sankt Kilian in Miltenberg.
Der Samstag und damit die letzte Etappe begann in der Hauskapelle mit einer Betrachtung zum Tagesthema
„Menschen gerne sehen“. Über die Höhen des Odenwaldes erreichten die Krotzenburger Fußpilger am Nachmittag den Stadtrand von Walldürn, wo sie von Ministranten empfangen und zur Wallfahrtsbasilika mit dem
Blutsaltar geleitet wurden.
Der Höhepunkt am Sonntag war das Pontifikalamt mit Karl Kardinal Lehmann, an dem auch die Fußwallfahrer aus Großkrotzenburg teilnahmen.
Für das Nachtreffen am 16. Juli, 19 Uhr im Hof des Pfarrheims hatte Hans-Jürgen Iffert für seine Mitwallfahrer
etwas besonders Schmackhaftes vorbereitet.
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